flightright - der Fluggasthelfer

Ab und zu sehe ich Facebook-Postings von Freunden, die sich auf einer Geschäftsreise befinden. Manchmal sind auch Frust-Postings dabei, weil sich gerade eben wieder ein Flug verspätet hat und sich die Reise ungewollt verlängert. Heutzutag reicht ja bereits ein Griff zum Handy, um sich seinen Ärger über soziale Netzwerke Luft zu verschaffen.

 

Jeder von uns hatte schon einmal das Vergnügen eine Flugverspätung zu erleben. Unvergessen von mir ist eine Flugreise zur Weihnachtszeit mit meiner Familie nach Hamburg. Nach einer stundenlangen Verspätung wurden wir von der Fluglinie informiert, dass der Flug nur nach Hannover geführt werden könne, von wo ein Bus uns dann in die Hansestadt bringen würde. Letztendlich erreichten wir irgendwann weit nach Mitternacht Hamburg, auf einen menschenleeren Platz mitten im Schneetreiben mussten wir dann noch eine halbe Stunde gemeinsam mit anderen Passagieren auf Taxis warten. Nach dieser abenteurlichen Reise erhielten wir letztendlich von der Fluglinie nur die Taxifahrtkosten ersetzt. Hätte es damals nur schon das Startup-Unternehmen "flightright" gegeben.

 

flightright ist ein Verbrauerportal für Fluggastrechte und hilft Flugpassagieren nach Verspätungen, Umbuchungen oder der Annullierung von Flügen bei der Durchsetzung von Entschädigungsforderungen gegenüber den Fluggesellschaften. Das Unternehmen setzt dabei auf die EU-Fluggastrechteverordnung, die seit 2005 in Kraft ist und von max. 5-10% der Betroffenen genutzt wird.

 

Leider werden die Verbrauerrechte von den Airlines regelmäßig missachtet, wobei oft Billigflieger negativ auffallen. Dabei ist die Rechtslage durch die EU-Fluggastrechteverordnung eindeutig. Hier setzt flightright an, welche Flugpassagieren die Möglichkeit eröffnet für  verspätete  oder  annullierte Flüge eine Entschädigung zu erhalten. Hier werden einfach auf www.flightright.de in dem Entschädigungsrechner die Flugdaten  eingegeben und das System prüft automatisch, inwieweit der Anspruch auf Entschädigung aussichtsreich ist. Das können dann Summen bis zu 600,- Euro pro Person sein.

 

2014 haben bereits über 400.000 Personen den Entschädigungsrechner von flightright.de genutzt, Tendenz steigend. flightright arbeitet auf Erfolgsbasis, bei einer erfolgreichen Durchsetzung der Ansprüche erhält das Unternehmen 25% (zzgl. MwSt.) der erstrittenen Summe.

 

Damit macht das Fliegen wieder mehr Spaß bzw. für die Passagiere rechtssicherer. Hier gibt es die häufig gestellten Fragen zu flightright.de!

 

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Copycats

 

Schon einmal etwas von den Samwer Brüdern gehört? Die Samwers – Marc, Oliver und Alexander – sind die erfolgreichsten Internetunternehmer Deutschlands. Sie gelten als geschäftstüchtig, extrem ehrgeizig, betucht und sind mit ihren Unternehmungen sehr erfolgreich.

 

2007 gründeten die Brüder mit „Rocket Internet“ einen Internetinkubator, vorwiegend für die Gründung von Startups. Rocket Internet setzt dabei gezielt auf die Entwicklung internationaler Märkte und ist laut eigenen Angaben in über 100 Ländern aktiv. Ziel ist es häufig die Gründungen und Beteiligungen mit Gewinn zu veräußern.

 

Kritiker bezeichnen die Samwer-Brüder gerne als Copycats, da Rocket Internet Geschäftsideen kopiert und allgemein als Klon-Fabrik gilt. Zum Beispiel StudiVZ als der Klon von Facebook oder Zalando als der Klon von Zappos, um 2 Beispiele zu nennen.


Um zu wissen wie die Samwer Brüder ticken und warum diese wie am Fließband Startups produzieren, empfiehlt es sich das Buch „Die Paten des Internets“ von Joel Kaczmarek zu lesen, die Biografie der Zalando-Boys.

 

Hier die Übersicht einiger der Klon-Produkte aus dem Hause Samwer:

 

  • StudiVZ = soziales Netzwerk und Kopie von Facebook, war besonders in den deuschsprachigen Ländern erfolgreich. Wurde in der Hochblüte für 85 Millionen Euro an Holtzbrinck verkauft. Seit 2010 extremer Mitgliederschwund, hervorgerufen durch den weltweiten Boom von Facebook.
  • Alando = Online-Auktionshaus, das von eBay übernommen wurde
  • Citydeal = Website mit Rabatt-Angeboten und Groupon-Klon, bereits von Groupon übernommen
  • Bamerang = Designerporatl und ein Fab-Klon, mittlerweile in den Möbel-Shoppingclub Westwing integriert

Weitere Unternehmen aus dem Hause Rocket Internet:

  • Home24 = Deutschland größter Möbel Online-Shop
  • Dafiti = Schuhe & Mode für Südamerika
  • Lamoda = Schuhe & Mode für Russland
  • Jumia = Online-Kaufhaus für Afrika
  • Jabong = Schuhe & Mode für Indien
  • Linio = Online-Kaufhaus für Mittel- und Südamerika
  • Lazada = Online-Kaufhaus für Asien (Philippinen, Thailand, Vietnam, Indonesien u Malaysia)

 

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Ein Startup namens Local Motors

Kostengünstig und schnell ein Auto entwickeln, dass ist im Kern die Unternehmensphilosophie von dem US-Startup-Unternehmen Local Motors. Anstatt, wie in der Autobranche üblich auf Geheimniskrämerei zu setzen werden bei Local Motors  Informationen & Pläne einfach geteilt. Von einer weltweit vernetzen Community, bestehend aus Autofans, Tüftlern und Experten, wird so ein Auto komplett entwickelt. Baupläne und Entwürfe stehen im Netz und sind für jeden einsehbar. Das ist der Reiz des Internets, dass Menschen gemeinsam an einem Projekt arbeiten  und gemeinsam tolle Produkte entwickeln können. Der Vorteil liegt, besonders bei Local Motors, klar auf der Hand, die Entwicklungs- und Produktionskosten sind geringer und das Unternehmen ist schneller und näher am Kunden dran.

 

Hier nun spannende Produkte aus der Werktstatt von Local Motors:

 

 

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NZZ Österreich sucht Beta-Tester

Der Österreich-Ableger der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) sucht 500 Leser, welche ab Anfang November 2014, die Beta-Version  von NZZ.at testen und dabei mithelfen das Produkt zu verbessern.

 

Das Projekt NZZ Österreich steht unter der Leitung von Ex-Presse-Chefredakteur Michael Fleischhacker und wird von PR-Profi Rudi Fußi begleitet. 2015 soll NZZ.at an den Start gehen und über ein digitales Bezahlangebot erhältlich sein.

 

Zur Zeit können interessierte User die Entstehung von NZZ.at über einen sogenannten Werkstattblog verfolgen. Zusätzlich gibt es ab dem 20. Oktober 2014 den wöchentlichen NZZ.at-Clubabend, wo Mitglieder jeden Montagabend die Möglichkeit haben, in den NZZ-Redaktionsräumen,  an Gesprächen mit interessanten Zeitgenossen und anderen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Empfehlenswerter Link:

HORIZONT Interview mit Michael Fleischhacker und Rudi Fußi

 

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Die Welt von Google

 

 

Die Welt von Google gibt es nun schon seit 16 Jahren und ist nicht mehr aus dem Internet  wegzudenken. Google ist auch bekannt als die Datenkrake, die bei jeder Suchanfrage die Eingabe, IP-Adresse und noch vieles mehr von jedem User speichert.

 

Aber Goolge steht auch besonders für Innovationen, wie zuletzt "Googles fahrerloses Auto", oder "Google Glass". Bei den Österreichischen Medientage präsentierte Peter Rathmayr (Agency Relationship Manager) Googles Grundsätze der Innovation:

 

  • NutzerInnen kommen zuerst
  • Innovation und nicht Perfektion
  • Fehler machen und daraus lernen
  • Ideen kommen von überall
  • Die richtigen Mitarbeiter einstellen
  • 20% für Innovation
  • Kreativität braucht Einschränkung
  • Silos einreißen, Informationen teilen = Mitarbeiter ermutigen Ideen zu haben und zu teilen
  • Zahlen, keine Politik

 

Und Google setzt auch weiterhin auf eine erfolgreiche Wachstumsstrategie, um neu Produkte, Dienste, Talente und dadurch auch Kunden zu gewinnen. Google setzt dabei auf den Zahnbürsten-Test. Eine Sache muss so gut sein, dass sie ein Mensch mindestens zweimal am Tag benutzen würde, eben wie eine Zahnbürste. Google-Produkte sollen sich in das Leben der Menschen einfügen und das Leben bereichern, wie uns dieser Google-Werbefilm zeigt:

 

 

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Urban Legends - moderne Sagen

www.scaryforkids.com
www.scaryforkids.com

Auch heute noch gibt es Märchenerzähler, deren Geschichten als moderne Sagen oder Urban Legends durch die Welt wandern. Gerade durch das Internet verbreiten sich diese Geschichten in einem rasenden Tempo und sind für Jugendliche nicht immer klar als Hoax (Schabernack oder Schwindel) erkennbar.

 

Einer der bekanntesten Legenden ist die Spinne in der Yuccapalme. Eine Person soll in einem Blumengeschäft eine Yuccapalme gekauft haben. Jedes mal wenn dann die Pflanze gegossen wurde, vernahm die Person ein komisches Raschelgeräusch, welches aus dem Unterboden des Blumentopfes kam. Wie es sich herausstellte, saß eine riesige Vogelspinne an den Wurzeln und hatte dort ihr Nest errichtet.

 

Aus der jüngeren Zeit  ist  wohl die Geschichte mit HIV-verseuchten Nadeln bekannt. In einem Kettenbrief wurden die Menschen davor gewarnt, dass sich Besucher in einigen Kinos und Discotheken mit Aids angesteckt hätten und zwar durch HIV-verseuchte Nadeln, die in den Kinosesseln steckten. Natürlich hat es niemals solche Fälle gegeben!

 

Sehr beliebt als Urban Legends sind Warnungen vor Computer-Viren und Smartphones die beim Aufladen explodieren.

 

Wie kann man nun einen "Hoax" erkennen?

 

  • Handlungsaufforderung zum Weiterleiten an Freunde, Bekannte und weitere Kontakte
  • Betreff enthält den Begriff "Warnung"
  • als Quelle wird ein namhaftes Unternehmen, oder Vertrauensperson genannt
  • keine genauen Zeitangaben

 

Damit man nicht auf moderne Sagen hereinfällt, sind folgende Seiten empfehlenswert, die Urban Legends und Hoaxes aufzeigen:

 

www.snopes.com (25 Hottest Urban Legends)

 

TU Berlin Hoax-Liste

 

www.hoaxbusters.de (Informationsangebot über Hoaxes und andere moderne Sagen)

 

Moderne Mythen

 

Urban Legends - Scary for Kids

 

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qLearning - Lernen, was wirklich zählt!

qLearning ist die perfekte App, um sich auf die Klausur vorzubereiten. Die kostenlose Lern-App wurde von den beiden BWL-Studenten Felix Klühr und Korbinian Weisser entwickelt. Mit der App erhalten Studenten Wissen und Material um sich gezielt auf  Prüfungen vorbereiten zu können. Die Vorlesungsinhalte werden dabei in Multiple-Choice-Form aufbereitet. Das Startup finanziert sich durch die Zusammenarbeit mit einigen Unternehmen, welche über die Plattform talentierte Nachwuchskräfte ausfindig machen möchten. Die App gibt es im Google Play Store und im App Store.

 

qLearning gibt es für folgende Hochschulen:

 

 

Technische Unis: KIT, RWTH Aachen, TU Berlin, TU Clausthal, TU Dortmund, TU Dresden, TU Hamburg-Harburg, TU Ilmenau, TU Kaiserslautern, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU München

 

 

Universitäten: EBS, FSFM, HU Berlin, LMU Münche, Maastricht University, Uni Basel, Uni Bayreuth, Uni Düsseldorf, Uni Frankfurt, Uni Köln, Uni Mannheim, Uni Münster, Uni St. Gallen, Uni Duisburg-Essen, Uni Freiburg, Uni Halle-Wittenberg, Uni Hannover, Uni Heidelberg, Uni Hohenheim, Uni Jena, Uni Kassel, Uni Kiel, Uni Konstanz, Uni Leiden, Uni Leipzig, Uni Marburg, Uni Nürnberg, Uni Passau, Uni Rotterdam, Uni Würzburg, Uni van Amsterdam, WHU

 

 

Fachhochschulen: FH Aachen, FH Dortmund, FH Köln, FH Münster, HS Karslruhe, HS Koblenz, HS Ludwigshafen, HS Pforzheim, HTW Berlin

 

 

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Wearables - tragbare Diener für Computermenschen!

In einigen Tagen wird Apple das neue iPhone 6 vorstellen. Neben dem neuen iPhone 6 soll aber auch von Apple ein Wearable vorgestellt werden. Wahrscheinlich ist eine iWatch oder irgendein Fitness-Gadget, auf jeden Fall ein Wearable.

 

Wearables sind tragbare Computersysteme, die bestimmte Aufgaben erfüllen und den menschlichen Körper mit dem Netz verbinden. Berühmtestes Beispiel für ein Wearable ist die Datenbrille Google Glass, die mit Gesichtserkennung und weiteren Services den Menschen im Alltag weiterhelfen soll.

 

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Multitasking - jederzeit und überall!

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MOOC - die neueste Entwicklung im E-Learning Bereich

Die Abkürzung MOOC steht für "Massive Open Online Course" und ist die neue Bildungsrevolution aus den USA. 

 

M steht für Massive (für eine hohe Teilnehmerzahl)

O steht für Open (freier Zugang für jeden Menschen, ortsunabhänigig und zeitunabhängig)

O steht für Online (freier Zugang über das Netz)

C steht für Course (Lehrveranstaltung in die man zu jeder Zeit einsteigen kann)

 

Dieser Trend bzw. Hype, je nachdem wie man es bennen möchte, schwappt auch langsam nach Deutschland und Österreich über. Gefragt sind das Tablet und nicht mehr Kreide und Tafel. MOOCs sind Onlinekurse, die Wissen über Videos vermitteln, Lesematerial bereitstellen und Foren für die Lernenden bereitstellen. 

 

Durch diese neue Art des Lernens werden Universitäten zu einem lebendigen Ort des Austausches. Hochschulen kommen auf diese Weise mit Talenten leichter in Kontakt, denn warum soll nur jemand sein Potential ausschöpfen können, der irgendwelche Tests besteht? 

 

Zu fast allen Themen finden sich im Internet frei verfügbare und interaktive Online-Kurse. Die Richtung ist ganz klar, es geht um eine barrierefreie Bildung. Das Wissen soll möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden und Wissen soll nicht nur ein Privileg der Besserverdienenden sein. Der digitale Wandel ermöglicht gerade im Bildungsbereich für alle Menschen unendliche Möglichkeiten der Wissensvermittlung.

 

Das Internet macht es möglich und Mobile ist noch ein zusätzlicher Treiber. MOOC-Teilnehmer können jederzeit online sein und sich während des Kurses weiterhelfen und zwar im Austausch in Foren, oder in Form eines speziellen Hashtags auf Twitter, oder in einer Facebook-Gruppe. Hier gibt es eine Unzahl an Möglichkeiten. Hinzu kommt noch, dass viele Teilnehmer von MOOCs im Berufsleben stehen und dadurch wertvollen Input weitergeben können.

 

Die MOOC-Teilnehmer erhalten auch die Möglichkeit Zusatzleistungen (z.B. Coachings) zu buchen, oder weiterführende Literatur zu erwerben, wodurch sich für die Bildungseinrichtungen neue Geschäftsmodelle eröffnen. Für Zertifikate werden in der Regel um die 100 Euro verlangt, aber prinzipiell ist ein MOOC ohne Kosten verbunden! 

 

Wie steht es nun um die Qualität? Natürlich, ein MOOC kann zur Zeit keine Eliteuniversität ersetzen, wo es besonders um kritisches Denken und Persönlichkeitsbildung geht, aber MOOCs sind eine gute Alternative zu den Massenhochschulen, wo oft der Einzelne untergeht. Die Qualität von MOOCs steigt ständig und Teilnehmer setzen mit einem MOOC im  Lebenslauf das richtige Signal an zukünftige Arbeitgeber.

 

Zur Zeit gibt es jedoch noch das Problem, dass MOOCs eine hohe Abbrecherquote aufweisen. Der Grund dafür liegt vorwiegend an Teilnehmern, die nie ernsthaft den Abschluss eines Kurses in Erwägung gezogen haben, sondern nur die ersten Lektionen verfolgen wollten.

 

Das Internet bietet auf jeden Fall die Chance das Informationen weit verbreitet werden. Unser Bildungssystem wird nun durch die Digitalisierung ebenfalls revolutioniert , denn jeder Mensch soll die Möglichkeit vorfinden, um sein Potential zeitgerecht auszuschöpfen. MOOCs werden die Strukturen der Hochschulausbildung verändern und  dadurch das Zusammenwachsen von Universitäten und der freien Wirtschaft beschleunigen. Es wird auch nicht mehr lange dauern, dass bestimmte Online Open Courses für bestimmte Studiengänge anerkannt werden. 

 

Es ist daher zu hoffen, dass MOOCs weiterhin unabhängig von kommerziellen Interessen durchgeführt werden und die Menschen in aller Welt davon profitieren können, denn die Welt braucht viel mehr Forscher, Wissenschaftler, Kreative und Künstler.

 

Hier eine Übersicht einiger MOOC-Anbieter:

 

Khan Academy

 

openSAP

 

Coursera

 

Udacity

 

iversity   (deutschsprachig)

 

canvas Network

 

FutureLearn

 

saylor.org

 

World Mentoring Academy

 

openHPI   (deutschsprachig)

 

iMooX   (deutschsprachig)

 

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P.O.M. - ein Tag für das Marketing!

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re:publica - IN TO THE WILD - Tag 2

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E-Learning - ohne Fleiß kein Preis!

Interview mit Dr. Erwin Bratengeyer

 Was ist E-Learning? Auf YouTube Lernvideos konsumieren, auf einem Smartphone im Zug Quizfragen beantworten, auf der Khan-Academy Mathematikbeispiele lernen, ist das alles E-Learning?

 

Bratengeyer: Ja, natürlich sind das alles Facetten moderner Lehr- und Lernszenarien. Doch das Potenzial dessen was als eLearning bezeichnet wird, ist bedeutend weitreichender. Die wesentlichen Merkmale können daraus aber bereits erkannt werden sie bestehen in der Orts- und Zeitflexibilität. Die Loslösung des Lernens von einer Ortsgebundenheit und einer zeitlichen Einschränkung und die Möglichkeit des Zugriffs auf die enormen Ressourcen des Internets, erlauben Lehre und Lernen in einer neuen Dimension. Oft ruft der Begriff „E-Learning“ jedoch auch Skepsis hervor, weil das bislang gültige und zumeist unhinterfrage sokratische Dialogprinzip durch ein vermeintliches nur mit dem Bildschirm interagieren abgelöst werden würde. Vielmehr kommt allerdings ein weiters Wesensmerkmal duch E-Learning hinzu - die didaktische Vielfalt.

 

 

Wie schaut das in der Praxis dann aus?

 

In einem durchdachten Bildungskonzept kann ein Lernmanagementsystem zum Einsatz kommen, das eine Vielfalt an Lehr- und Lernszenarien ermöglicht und auch das Management der Prozesse erlaubt. Prozesse etwa wie zeitgesteuertes Vor- und Nachbereiten, synchrone oder asynchrone, Szenarienen wie Webinare oder Diskussionsforen, Mobile-Learning mit Quizzes und Selbsttests mit stets einsehbarer Positionsbestimmungen.

 

 

Dr. Erwin Bratengeyer ist Leiter des E-Learning-Centers der Donau Uni Krems. Er beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit dem Einsatz von Bildungstechnologien in der Hochschullehre und in der Arbeitswelt. Dr. Bratengeyer ist Programmleiter der internationalen Konfernzreihe „ecoMEDIAeurope“ und der „Austria E-Learning Conference“.

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Big Data - die große Datenflut!

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Die Schule im digitalen Wandel

Die Welt und Ihre Kommunikation verändert sich. Tablets und Smartphones haben längst Einzug in die Klassenräume gehalten. Schüler organisieren sich, um sich gegenseitig bei Hausaufgaben oder Schularbeiten zu unterstützen. In Berlin gibt es bereits Schulen die kreidefreien Unterricht anbieten, wo Schultafeln durch Interactive Whiteboards ersetzt werden. 

 

Dieser digitale Wandel verändert den Schulbetrieb und die traditonellen Grenzen lösen sich auf. Durch Informations- und Kommunikationstechnologien erhält unsere Gesellschaft faszinierende Werkzeuge für das Lernen. Es bedeutet aber auch, dass sich der bisher geschützte Raum der Schule, besonders durch soziale Medien, der weiten digitalen Welt öffnet. 

 

Lehrer stehen daher vor einer großen Herausforderung! Einerseits müssen sich Pädagogen den technischen Neuerungen stellen, auf der anderen Seite müssen sie auch mit den Online-Aktivitäten ihrer Schüler umgehen. Eine auf sozialen Netzwerken aktive Lehrkraft wird bald bemerken, dass die Grenzen zwischen Privatmensch und Profession schnell verschwimmen kann, spätestens wenn die Freundschaftsanfrage eines Schülers über Facebook einlangt. Ein sensibler Umgang mit den sozialen Medien ist daher gefragt. 

 

In Deutschland wurde bereits Pädagogen verboten soziale Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, Twitter und Google Plus, für die Kommunikation mit den Schülern zu nutzen. Doch ist es hilfreich Mauern gegen die neue Art der Verständigung aufzubauen? Jede Generation sucht ihre Form der Kommunikation und dagegen helfen keine Verbotsdämme, sondern vielmehr Verständnis und Interesse an neuen Medien. Wie können nun Pädagogen mit der Allgegenwart von Smartphones und Social Media im schulischen Betrieb umgehen? Dem Lehrer sollte klar sein, dass er eine öffentliche Person ist und sich sorgsam im Netz bewegen sollte. Eine deutliche Grenze zwischen Privatbereich und Öffentlichkeit muss also gesetzt werden. 

 

Idealerweise werden zwischen Pädagogen und Schülern, unter Einbindung der Eltern, klare Regeln im Umgang mit sozialen Medien getroffen. Klarheit bietet Orientierung und verhilft zu einem gegenseitig, respektvollen Umgang im digitalen Raum. Die Benutzung der neuen Medien verschafft Schülern und Lehren zusätzlich eine stärkere Medienkompetenz inkl. Verständnis. Darüber hinaus sorgen digitale Werkzeuge für ein individuelles und kooperatives Lernen. 

 

Die Schule rückt also stärker in die Öffentlichkeit. Durch jedes YouTube-Video von schreienden Lehrern verliert die Schule Stück für Stück ihren geschützten Bereich. Kritik an Lehrern oder an der Schule können sich im Internet schnell verbreiten, sodass eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit im Netz überlegenswert wird. Hier gilt es die sozialen Medien für sich zu nutzen, um wieder die Kontrolle über die Kommunikation zu erlangen. Früher gab es Informationsabende oder die Schülerzeitung, heutzutage kann man Blogs oder z.B. eine Facebook-Seite für die eigene Sache nutzen. Dafür wird Kompetenz, eine geeignete Infrastruktur und viel, viel Zeit benötigt. 

 

Ein großes Thema an Schulen ist Cybermobbing, oder auch Cyberbullying. Hier werden Opfer im Internet beschimpft und schikaniert, wobei über Handykameras die Hasstiraden auf Bewegtbild festgehalten und online gestellt werden. Oft bemerkt das Opfer viel zu spät, dass es gemobbt wurde und steht dann unter Schockzustand, wenn es erkennen muss, wie rasend schnell sich das Mobbing im Netz ausbreitet. Gerade Kinder- und Jugendliche-Cyberbullying-Opfer reden oft viel zu spät mit Vertrauenspersonen oder den Eltern. Daher ist ein wachsames Auge von den Eltern und Lehrern notwendig, wobei letztere im sozialen Netz unterwegs sein und Berührungspunkte mit den Schülern haben müssten, um Schwierigkeiten zu erkennen.

 

Wie helfe ich nun einem Opfer von Cybermobbing? Hier ein paar Tipps:

 

  • Informationen einholen (gab es einen Streit zwischen den Kindern, wie weit ist das Mobbing fortgeschritten, sind die Täter bekannt, gibt es einen Kontext zur Schule?)

 

  • Das Selbswertgefühl des Opfers aufbauen (Selbstzweifel des Opfers aus der Welt räumen, dem Opfer ein positives Selbstbild vermitteln)

 

  • Beweise von Cybermobbing sichern (z.B. Screenshots von den betroffenen Seiten machen)

 

  • Täter von den Foren ausschließen 

 

  • Gespräch zwischen Lehrern und Eltern 

 

  • eventuell Opferhilfeorganisationen aufsuchen

 

  • In manchen Fällen hilft auch eine Anzeige (Gesetze schützen Menschen vor ehrenverletzenden Beleidigungen)

 

  • Kontaktdaten des Kindes im Netz ändern 

 

  • Betreiber von Plattformen kontaktieren (Cybermobbing und die Täter melden, Aufforderung peinliche Fotos, Videos und beleidigende Inhalte zu löschen)

 

Im Fall der Fälle gibt es auch Hotlines und Beratungs- und Informationsplattformen, wo Opfer sofort Hilfe finden. Hier ein Überblick:

 

  • 147 - Notruf für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen

 

 

 

 

 

Ein besonders spannender Bereich derzeit ist eLearning. Neue Technologien und die digitalen Medien verändern das Lernen und Lehren nachhaltig. Treiber für diese Entwicklung sind besonders mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Auf diesen findet man bereits hochwertige Lern-Apps, oder Learning-Games, die nicht nur Kinder begeistern, sondern eben auch sehr lehrreich sind. Virtuelle Klassenzimmer verhelfen zu einem schnelleren Austausch und Unterrichtseinheiten können mehrmals am Tag abgerufen werden. Schüler und Studenten erhalten so die Möglichkeit die eigene Lernkarriere selbst zu managen und zu gestalten.   

 

Der digitale Umbruch findet auf unserer Welt statt und ist eben auch an den Schulen deutlich spürbar. Es entstehen fantastische, technische Neuerungen, wodurch sich unsere Lebenswelten verändern. Die Institution Schule kann diesen Umbruch als Chance begreifen und hier die Voraussetzungen für eine fortschrittliche Schulentwicklung setzen!

 

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Facebook, 10 Jahre und die AGB's

Facebook - eine Erfolgstory feiert 10 Jahre! Das weltweit größte soziale Netzwerk zelebriert seinen Geburtstag, begleitet mit einem medialen Trommelfeuer.

 

1.2 Milliarden Mitglieder, ein erwirtschafteter Umsatz von ca. 7,9 Milliarden US-Dollar und eine tägliche schier unendliche Datenflut, erzeugt durch Postings, Gefällt mir Klicks und Bilder. 

 

Natürlich gab es in den Berichterstattungen den einen oder anderen kritischen Unterton, immerhin wird Facebook als die Datenkrake bezeichnet, die es mit dem Datenschutz nicht so genau nimmt. Was regen wir uns aber noch darüber auf? Wir sind doch die willigen Daten-Lieferanten, welche ständig Facebook mit den intimsten Details unseres Privatlebens füttern. Auch wissen wir längst, dass diese Informationen ewig in den Datenbanken von Facebook gebunkert werden, selbst wenn wir Bilder, Kommentare oder unsere Account löschen sollten. Das Internet bzw. Facebook erinnert sich ewig an uns! Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, wenn unsere Daten als gewinnbringender Rohstoff an die werbetreibende Wirtschaft verkauft wird, denn damit verdient Facebook sein Geld. 

 

Wer weiß, ob es Facebook in der Form noch in 10 Jahren geben wird? Laut Medienberichten gibt es ein Nutzersterben auf Facebook. Die jüngere Generation sucht sich andere Plattformen, wo nicht Mutti präsent ist. Es ist einfach uncool von den eigenen Eltern eine Freundschaftsanfrage zu erhalten, oder überwacht zu werden. Trotzedem steigen stetig die Userzahlen der älteren Generation und so wird uns wohl Facebook noch lange erhalten bleiben. 

 

Welche Möglichkeit haben nun die User, den zehnjährigen Geburtstag von Facebook zu feiern? Als kleines Dankeschön erhielt jeder Facebook-User ein Look-Back-Video über einen Link. Innerhalb von Sekunden wird ein Video mit allen Highlights der eigenen Facebook-Karriere erstellt. Unter den emotionalen Klavierklängen, verbunden mit Synthesizer-Streicherklängen, erhält jeder User seinen ganz persönlichen Rückblick, der auch sofort mit Freunden geteilt werden möchte. So funktioniert Big Data, ein Klick und schon werden aus einer Vielzahl von Daten die wichtigsten Momente des Facebook-Erlebens in Form von einem Video gezeigt. 

 

Um den Facebook-Geburtstag aber wirklich gebührend zu feiern, empfiehlt es sich einmal die AGB's des sozialen Netzwerkes durchzulesen. Hand aufs Herz, wer hat sich schon die Zeit dafür genommen die Erklärung der Rechte und Pflichten durch zu studieren ? Zahlt sich aber aus und kann auch sehr lehrreich sein, denn ab dem Moment wo ein Facebook-Account erstellt wird besteht das Hausrecht. 

 

Folgende Punkte der Facebook-AGB's sind recht interessant: 

 

  • Diese Erklärung wurde auf Englisch (USA) verfasst. Sollte es bei der übersetzten Version dieser Erklärung im Vergleich zur englischsprachigen Version zu Unstimmigkeiten kommen, ist stets die englischsprachige Version ausschlaggebend.  Da empfielt es sich die Englisch-Kenntnisse aufzufrischen, denn so ganz scheint Facebook nicht auf die eigene Übersetzung zu vertrauen.

 

  • Facebook Ireland Limited Hanover Reach, 5-7 Hanover Quay, Dublin 2 Ireland Steueroase Irland ist besonders bei IT-Unternehmen beliebt. Facebook zahlt einen Mini-Steuersatz und wurde in der Vergangenheit heftig dafür kritisiert - passt doch nicht zu einem "sozialen" Netzwerk, oder geht es doch nur um die Kohle?

 

  • Die vorliegende Erklärung der Rechte und Pflichten („Erklärung“ oder „Bedingungen“) beruht auf den Facebook-Grundsätzen..Enthält im Grunde genommen die Spielregeln auf Facebook.

 

  • Deine Privatsphäre ist uns sehr wichtig. Ja, denn mit den Daten der User werden fleißig Geschäfte gemacht. Ist einem die Privatsphäre tatsächlich wichtig, dann ist ein Facebook-Account nicht gerade empfehlenswert.

 

  • In unseren Datenverwendungsrichtlinien machen wir wichtige Angaben dazu... Einer der großen Knackpunkte bei Facebook, da diese Richtlinien oft nicht mit dem europäischen Datenschutz vereinbar sind. Ein sehr spannender Punkt in den Datenverwendungsrichtlinien ist "Werbung und Facebook-Inhalte", wo erklärt wird, wie Werbetreibende ihr Publikum nach Standort, Demografie, Vorlieben, Schlüsselwörtern und sonstigen Informationen (was auch immer darunter zu verstehen ist) erreichen können.

 

  • Dir gehören alle Inhalte und Informationen, die du auf Facebook postest. Zudem kannst du mithilfe deiner Privatsphäre- und App-Einstellungen kontrollieren, wie diese ausgetauscht werden... Eigenverantwortung übernehmen und die Einstellungen durchlesen und nach den eigenen Bedürfnissen optimieren, damit nicht jeder Einblick in das digitale Wohnzimmer erhält!

 

  • Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz zur Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Facebook wird ein einfaches Nutzungsrecht eingeräumt. Als Beispiel, der User hat die Möglichkeit seine Fotos auch auf anderen Plattformen zu veröffentlichen, oder die Nutzungsrechte anderen zu verkaufen, allerdings besteht nicht die Möglichkeit "exklusive"  Nutzungsrechte zu verkaufen, solange Facebook das einfache Nutzungsrecht besitzt.

 

  • Wenn du IP-Inhalte löschst, werden sie auf eine Weise entfernt, die dem Leeren des Papierkorbs auf einem Computer gleichkommt. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass entfernte Inhalte für eine angemessene Zeitspanne in Sicherheitskopien fortbestehen... Hier erklärt Facebook nicht, was unter "angemessene Zeitspanne" zu verstehen ist und wie der User überprüfen kann, ob die Daten tatsächlich gelöscht wurden?

 

Zum Durchlesen der AGB's sollten schon ein paar Stunden eingeplant werden, um Facebook besser zu verstehen. Hier die Übersicht der AGB-Punkte:

 

  1. Privatsphäre
  2. Teilen deiner Inhalte und Informationen
  3. Sicherheit
  4. Registrierung und Sicherheit der Konten
  5. Schutz der Rechte anderer Personen
  6. Handys und sonstige Geräte
  7. Zahlungen
  8. Besondere Bedingungen für soziale Plug-ins
  9. Besondere Bestimmungen für Entwickler/Betreiber von Apps und Webseiten
  10. Über Werbung und andere kommerzielle Inhalte, die von Facebook zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden
  11. Besondere Bestimmungen für Werbetreibende
  12. Besondere Bestimmungen für Seiten
  13. Besondere Bestimmungen für Software
  14. Änderung
  15. Beendigung
  16. Streitfälle
  17. Besondere Bestimmungen für Nutzer außerhalb der USA
  18. Definitionen
  19. Sonstiges 

 

Es ist eben für jeden Facebook-User wichtig zu verstehen, welche Rechte an Facebook abgegeben werden sobald das soziale Netzwerk genutzt wird.

 

Eines ist stets zu bedenken, dass der Nutzer und all seine Daten das Produkt sind, für das Facebook Geld scheffelt - und das schon seit 10 Jahren!

 

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Eintritt in die Blogosphäre

Einen Blog zu starten ist gleichzeitig ein Eintritt in die Welt der Worte. Durch die Macht des Internets haben Menschen die Möglichkeit über alles zu schreiben was sie interessiert und ein breites Publikum im Netz zu erreichen. Verschiedene Themen und Ansichten werden angesprochen, welche die Meinungsvielfalt fördern. Blogs bieten Rat und Hilfe und sind eine schnelle Nachrichtenquelle in der digitalen Welt.

 

Durch den Mix von Texten, Videos und Bildern verleiht man der eigenen Geschichte eine besondere Note, auch schon alleine wegen der persönlichen Sichtweise der Dinge.

 

Durch Nischen-Blogs finden auch spezielle Themen ihr Publikum und bereichern die Blogosphäre. Natürlich könnte man einen Blogger auch als narzistischen Nerd bezeichnen, aber welcher Mensch der Öffentlichkeit ist das nicht? Im Grunde hat der Blogger einfach nur Freude am Schreiben und möchte sein Wissen, seine Leidenschaften mit anderen Menschen teilen. Mitunter kann man sich bei der kritischen Leserschaft im Netz auch als Experte positionieren und das Internet mit wertvollen Content speisen. 

 

Wenn nun einmal die Entscheidung getroffen wurde einen Blog zu starten, wird der richtige Blogdienst benötigt und schon kann es losgehen. Hier eine Übersicht von beliebten Plattformen:

 

 

Eine wichtige Überlegung sollte es auch sein, wie unabhängig die jeweilige Plattform ist und wie leicht sich Bloginhalte exportieren und somit auch sichern lassen.

 

Dann empfiehlt es sich Seiten von bekannten Bloggern anzuschauen, um auf die eine oder andere Idee zur Gestaltung des eigenen Blogs zu kommen. Warum sich lange den Kopf zerbrechen, wenn es genügend Beispiele im Netz gibt: 

 

 

Dann stellt sich noch die Frage, ob der Blog in der "Ich-Form" oder der "neutralen Form" verwendet wird. Die "Ich-Form" wirkt sehr subjektiv, der Blogger selbst steht im Mittelpunkt und der Stil erinnert doch mehr an ein Tagebuch. Die "neutrale Form" ist, wie es schon der Name sagt, neutral und wirkt auf jeden Fall objektiver. 

 

Wenn auf einem Blog Kommentare zugelassen sind, sollten Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten in einem freundlichen Umgangston geführt werden. Es gibt eben verschiedene Sichtweisen und das ist auch gut so, sofern man respektvoll miteinander umgeht, denn nur so lässt sich voneinander lernen - auch wenn es mitunter schwer fällt. 

 

Eine Frage die sich jeder Blogger stellen sollte - wie viel von meinem Privatleben möchte ich preisgeben? Der Leser interessiert sich natürlich für die Person, die hinter einem Blog steht und möchte ausreichend Information erhalten. Trotzdem will jede Äußerung über Details des Privatlebens überlegt sein. 

 

Apropos Privatleben, für einen Blog werden genügend Zeitressourcen benötigt. Artikel sollten ausreichend recherchiert werden, bevor diese verfasst und online gestellt werden. Auch die Beantwortung von Kommentaren, sofern diese im Blog erwünscht sind, benötigen ebenfalls viel Zeit. Also nicht vergessen, der Tag hat eben nur 24 Stunden!

 

Manchmal ist es auch überlegenswert Gastautoren einzuladen, oder einen Co-Blogger im Team zu haben. Das bringt natürlich Zeitersparnis, jedoch bedarf es einer genauen Planung und Rollenverteilung. 

 

Besonders wichtig ist es bei einem Blog das Urheberrecht zu beachten, denn bestimmtes Material von anderen darf nur mit Erlaubnis oder einer entsprechenden Lizenz verwendet werden. Zitieren ist erlaubt, sofern klar und deutlich die Quelle genannt wird. Ein kleiner Überblick über das Internetrecht ist sicherlich empfehlenswert: 

 

 

Mit der Hilfe von Social Media Plattformen ist es möglich Traffic auf den eigenen Blog zu ziehen. In erster Linie sollte der Freundeskreis aktiviert werden, der Rest ergibt sich durch guten Content selbst bzw. durch die Optimierung der Website (Stichwort SEO).

 

Der Weg zum perfekten Blogger führt manchmal über ein Blog-Seminar, jedoch in den meisten Fällen reicht einfach "Learning by doing", oder das Lesen von Fachzeitschriften und guter Bücher

 

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Die angesagtesten Plattformen - ein kleiner Überblick!

Facebook gehört mittlerweile bei den meisten Menschen zum Alltag. Es ist das größte soziale Netzwerk und wurde 2004 von dem Studenten Mark Zuckerberg gegründet. Mittlerweile hat das Unternehmen den Code im Mobil-Geschäft geknackt, indem es maßgeschneiderte Werbeanzeigen ausspielt, die in den Nachrichtenfluss der Nutzer eingespeist werden. Laut den Medien nutzen immer mehr ältere Menschen Facebook, während jüngere Nutzer Alternativen (wie z.B. WhatsApp) suchen.

 

  • ca. 1,19 Milliarden Mitglieder
  • erfolgreichstes Netzwerk u. wirtschaftlich gesund
  • täglich von über 700 Millionen Mitgliedern genutzt (davon über 500 Millionen über Mobile)
  • pro Tag über 4,7 Milliarden Statusmeldungen

 

 

Google+ ist das soziale Netzwerk von Google. Freundeslisten werden in Circles oder auch Kreisen eingeteilt. Bei jeder Android-Anwendung muss der Nutzer auch automatisch ein Google+-Profile anlegen, wodurch das Netzwerk ständig wächst. Auf der Google+-App gibt es dazu noch spezielle Filtereffekte für Fotos.

 

  • ca. 530 Millionen Mitglieder
  • +1 ist vergleichbar mit der "gefällt mir"-Schaltfläche von Facebook
  • pro Tag erfolgen über 3 Milliarden Suchanfragen über Google 

 

 

WhatsApp ist eine mobile Nachrichten-App, ähnlich der SMS, mit der man kostenlos Nachrichten versenden kann. Die Gruppenchatfunktion ist besonders bei der Jugend sehr beliebt WhatsApp bietet alle Stärken der mobilen Kommunikation. 

 

  • ca. 400 Millionen Nutzer
  • pro Tag werden über 10 Milliarden Nachrichten und 400 Millionen Bilder versendet

 

 

YouTube ist das Internet-Videoportal von Google. Die Nutzer haben die Möglichkeit kostenlos Video-Clips hochzuladen, anzusehen und zu bewerten. Oft wird noch das Social Media Potential von YouTube unterschätzt, aber immer mehr Menschen wissen die Plattform für sich zu nutzen.

 

  • 1,6 Milliarden Dollar, so viel zahlte Google für YouTube
  • über 1,8 Milliarden Klicks erhielt der Hit Gangnam Style
  • 24h Videomaterial wird pro Minute auf YouTube geladen
  • 70% des Traffics erfolgt außerhalb der USA

 

 

Instagram gilt als das am schnellsten wachsende Netzwerk. Es ist eine kostenlose Foto- und Video-Sharing-App. Das Prinzip ist einfach, Textbotschaften werden durch Smartphone-Fotos ersetzt. Mittlerweile wurde Instagram von Facebook aufgekauft, wurde aber nicht mit Facebook zusammengeführt.

 

  • über 150 Millionen Mitglieder
  • Fotos und Videos können in anderne Netzwerken geteilt werden
  • pro Schnitt werden über 50 Millionen Bilder mit der App gemacht

 

 

Twitter ist eine Microbloggin-Plattform die gerne von Opinion-Leader genutzt wird. Kurznachrichten (Tweets) werden über Mobilegeräte oder per PC versendet. Ein Tweet ist auf 140 Zeichen beschränkt, somit muss man sich bei einer Meldung auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. 

 

  • über 550 Millionen Mitglieder
  • Tweets sind öffentlich
  • Mit dem Zeichen # (hash bzw. hashtag) kann man Schlagwörter bestimmen
  • Twitter ist die Echtzeit-Nachrichtenquelle 

 

 

LinkedIn ist ein Karriere-Netzwerk und ist vorwiegend in englischsprachigen Ländern (USA, Großbritannien oder Indien) verbreitet, aber auch in Europa steigt die Anzahl der Nutzer. 

 

  • über 250 Millionen Mitglieder
  • weltweit größtes Karriere-Netzwerk zur Pflege von Geschäftskontakte

 

 

XING  ist ein Business-Netwerk, welches stark im deutschsprachigen Raum verbreitet ist. Basisfunktionen sind kostenlos, eine Premium-Mitgliedschaft ist kostenpflichtig. 

 

  • über 13 Millionen Mitglieder
  • Grundprinzip der Plattform = das Sichtbarmachen des Kontaktnetzwerkes

 

 

Vine  aus dem Hause Twitter, ist das Gegenstück zu Instagram. Videos mit einer Länge von 6 Sekunden können in einer Endlosschleife abgespielt und geteilt werden. Die App ist sehr einfach gehalten und man orientiert sich an Channels und Hashtags.

 

  • über 40 Millionen Mitglieder
  • Twitter-Video-Service
  • Videos erzählen Kurzgeschichten

 

 

Tumblr ist eine Bloggin-Plattform, welche leicht ohne technisches Vorwissen genutzt werden kann. Alle Werke auf Tumblr werden zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt, sofern man die Nutzungsrechte darauf hat. Tumblr gilt als eine junge, rebellische Plattform, die auf einfaches und schnelles publizieren ausgelegt ist. Im Mai 2013 wurde Tumblr von Yahoo gekauft.

 

  • über 150 Millionen Blogs
  • Blogging-Plattform
  • soziale Aspekt durch Kommentare, Reposts und Blog-Abos

 

 

Pinterest ist ein soziales Netzwerk zum Teilen von Bildern. Die Nutzer (auch Pinner genannt) veröffentlichen Bilder auf Pinnwänden zu speziellen Themen. Das Visuelle steht im Vordergrund und Beiträge kann man wie auf anderen sozialen Netzwerken auch kommentieren, folgen und liken.

 

  • über 70 Millionen Mitglieder
  • Bilderteilnetzwerk

 

Flickr ist ein Fotoporatal aus dem Hause Yahoo, auf dem man nun auch Videos teilen kann, die das Unternehmen als "lange Fotos" bezeichnet. Flickr bietet jedem Mitglied 1 Terrabyte Speicherplatz für Bilder an. Flickr ist die perfekte Plattform für Fotografen, wo man zu bestimmten Themen Fotoalben erstellen kann.

 

  • über 85 Millionen Mitglieder
  • Bilder aus der Umgebung

 

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