360° Dunkirk

Anfang Juli ist mit "Dunkirk" der historische Kriegsfilm von Chirstopher Nolen in den Kinos gestartet. Kurz vor dem Start des Blockbusters wurde ein "VR Experience Trailer" veröffentlicht, der die Zuseher mitten in das Kriegsgeschehen katapultiert. Der 360°-Kurzfilm zeigt 3 Filmsequenzen, die sich  im Meer , in der Luft und auf dem Land abspielen und dem Publikum eine gewaltige VR-Erfahrung bieten.

Mit dem Einsatz von Robotic Motion Control Systemen und speziellen Kinokameras wurden Action-Szenen aus jedem Winkel aufgenommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und macht noch mehr Lust auf Virtual Reality, die maximale Authentizität vermitteln kann.

 

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iPhone X erweckt Emojis zum Leben

Animojis    © Apple
Animojis © Apple

Apple erweckt mit dem iPhone X die Emojis zum Leben. Mit der TrueDepth Kamera können über 50 verschieden Gesichtsmuskelbewegungen erfasst werden und animiert diese in Animojis. Dadurch können über die iMessage-App Animoji-Nachrichten mit der eigenen Gesichtsbewegung und Stimme versandt werden.  Panda, Roboter, Alien und selbst der Kackhaufen ist bei den Animojis dabei. Da wird sicherlich viel Interaktion über iMessage zu erwarten sein.

 

Was bietet das iPhone X sonst noch?

  • Vollglas-Design mit 5,8" Super Retina Display
  • iPhone X Entsperrung über die Face ID
  • leistungsstarken A11 Bionic Chip (600 Milliarden Operationen pro Sekunde)
  • neue vorderseitige und rückseitige Kamera mit Porträtlicht-Unterstützung
  • kabelloses Laden mit AirPower
  • spritzwasser- und staubgeschützt

Das iPhone X wird ab 1.149,- Euro verfügbar sein und kann ab dem 27. Oktober bestellt werden.

 

Beim Apple Event wurden außerdem mit dem iPhone 8 und iPhone 8 Plus eine neue iPhone Generation vorgestellt und dazu Apple TV 4k und die Apple Watch Series 3 präsentiert.

 

Weiterführende Links:

 

Apple

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"Data Dealer" - Daten sammeln und verkaufen

Das Online-Spiel aus Wien für Menschen, die sich mit viel Witz und Ironie dem Thema Datenschutz nähern wollen. Einfach zum Data-Dealer werden und alle privaten Details über Freunde, Nachbarn und sonstige Kontakte sammeln.

Data Dealer

 

Inside Amazon's pitch to agencies

 

Amazon konzentriert sich verstärkt darauf mehr Erfahrung im Werbegeschäft zu sammeln, um auch seinen Kunden einen Mehrwert zu bieten. Ein kurzer Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Amazon und Agenturen und die Bemühungen von Amazon, diese zu intensivieren.

Bericht

 


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Eine 10 mit 21 Nullen

 

Überwachung ist das Geschäftsmodell des Internets. Gelernt von der Werbewirtschaft, wo das Nutzerverhalten gnadenlos ausgespäht wird und reger Handel mit den gesammelten Daten betrieben wird. Den Konsumenten juckt es kaum, erhält dieser doch einen bequemen Service und bessere Produkte. 

 

Diese Gleichgültigkeit der Gesellschaft zum Thema Überwachung und Datenschutz ist erstaunlich, besonders wenn es um Massenüberwachung geht. Edward Snowden hat uns vor 4 Jahren tiefe Einblicke in weltweite Überwachungspraktiken gegeben. Es war der digitale Meteoriteneinschlag, der uns die Augen öffnen sollte, wie angreifbar unsere Privatsphäre im digitalen Raum ist. Wir wurden darüber informiert, dass die amerikanische, nationale Sicherheitsbehörde NSA jede Form der elektronischen Kommunikation überwacht. Auch der britische Geheimdienst GCHQ wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, welcher das transatlantische Glasfasernetz anzapft und so den digitalen Datenverkehr systematisch überwacht, in enger Zusammenarbeit mit der NSA.

 

Da wurden Telefongespräche von vielen Regierungschefs abgehört und analysiert, ebenso wie die Telefongespräche, Chats und Mails von Millionen (!) Menschen. Der Aufschrei in der Gesellschaft war überschaubar. Gerade in unsicheren Zeiten, wo die Angst vor Terroranschlägen und einer unkontrollierten Masseneinwanderung herrscht, scheint Überwachung Sinn zu ergeben, aber wo sind die Grenzen? Mehr Überwachung bedeutet weniger Freiheit, sind wir Menschen wirklich bereit, für ein vermeintliches Sicherheitsgefühl vermehrt Freiheit aufzugeben? Überwachung macht noch dazu krank! In den Ländern, wo vermehrt Drohnen zur Überwachung eingesetzt werden, wo Killerdrohnen Befehle exekutieren, leiden Menschen unter permanenten Angstzuständen und Schlaflosigkeit.

 

In unserer Gesellschaft scheint die Sorge vor einer Massenüberwachung eher gering zu sein. Themen wie "Internet of Things" (IoT), oder "Wearables" dominieren die Berichterstattung und neue, vernetzte Produkte rufen eher Begehrlichkeiten hervor, als Misstrauen. Mit Amazon Echo zum Beispiel erhält der Kunde ein sprachgesteuertes Audio-Gerät mit 7 Mikrofonen. Die Audiodaten landen auf einem Amazon-Server, damit der digitale Assistent ständig dazulernen kann. Wollen wir aber wirklich, dass jedes Wort von uns abgehört wird, Geheimdienste bei Bedarf die Mikrofone aktivieren? Mit Wearables verhält es sich ähnlich, wollen wir wirklich eine digitale, kommerzielle Totalüberwachung, damit Versicherungen oder unser Arbeitgeber jeden Schritt von uns kontrollieren können? Die hohle Phrase "Ich habe doch nichts zu verbergen" erscheint hier doch in einem anderen Licht. Akustische Überwachung ist bereits gang und gäbe. Weltweit gibt es schätzungsweise an die 14 Milliarden IoT-Geräte, die sich ungesichert schnell in Zombie-Rechner verwandeln können, wenn sich Hacker den oft leichten Zugang verschaffen.

 

Zurück zu den Geheimdiensten. Erst vor kurzem hat wieder Wikileaks 8.761 Dokumente veröffentlicht, die Einblicke in die Cyberspionagepraxis der CIA geben. Die Dokumente offenbaren extreme Schwachstellen in Elektrogeräten, die von den Geheimdiensten ungehemmt genutzt werden.  Somit wäre es für den CIA kein größeres Problem, die Kontrolle über ein selbstfahrendes Auto zu erlangen, um einen Autounfall zu produzieren. Mit dieser Methode ließen sich leicht unerwünschte Personen entfernen und Geheimdienste fackeln da bekanntlich nicht lange herum. Es sind beunruhigende Nachrichten, die uns erreichen.  Und nun gibt es mit Mike Pompeo einen CIA-Direktor, der sich öffentlich die Todesstrafe für Edward Snowden gewünscht hat und sich für Überwachung, Waterboarding und Guantánamo stark macht. Nicht auszudenken, was Julian Assange bei einer Festnahme in den USA wohl erwarten würde?

 

Bei all der Überwachung dürfen die Menschen auch nicht vergessen, was alles passieren kann, wenn sich politische Systeme ändern und die neuen Machthaber auf die gesammelten Datensätze zurückgreifen. Zwar sind Daten wichtig, um Probleme auf unserer Welt zu lösen, aber deswegen darf nicht auf die Datensicherheit vergessen werden. Mich erschrecken immer wieder Politiker, die entspannt sensible Informationen über Ihr Android-Smartphone oder iPhone versenden. Ein sicheres Telefon wird eben als unkomfortabel und langsam betrachtet. Sicherheit bedeutet eben Einschränkungen, doch diesen Einschränkungen wollen viele aus Bequemlichkeit entgehen.

 

Es ist einfach der Traum von Spitzentechnologie alle Systeme auszuspionieren. Die NSA, so haben Berechnungen ergeben, hat bereits ein Zettabyte an Kommunikationsdaten gesammelt. Ein Zettabyte ist eine 10 mit 21 Nullen! Dieses Wachstum ist garantiert - die Nullen werden wachsen und wachsen...

 

Weiterführende Links:

 

Threema (abhörsicherer Messenger)

 

Logbuch Netzpolitik  (Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf das netzpolitische Geschehen)

 

WikiLeaks  (Enthüllungsplattform)

 

Netz aus Glas  (Wie vermeidet man unangenehmen Datenspuren)

 

klicksafe  (das deutsche Safer Internet Centre im Safer Internet Programm der EU)

 

Chaos Computer Club  (Hackervereinigung)

 

 

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Napflix - die Siesta Plattform

Unlängst bin ich auf diese nette Schlafvideo-Plattform "Napflix" gestoßen. Lange und monotone Videos, die manchmal sogar humorvoll erscheinen,  verhelfen dem User zur perfekten Siesta. Ob nun die "Giro d'Italia 1991", "The Wonderful World of Tupperware" , oder mein persönlicher Favorit "Koala Slow Life", für jeden gibt es das passende Video. Inhalte kommen primär von YouTube und sind kostenlos. Victor Gutiérrez, einer der Ko-Gründer, sucht sich für Napflix persönlich die Videos aus, die ansprechend sind und dann doch den Zuseher in Richtung Schlaf abdriften lassen.  Es ist ähnlich wie in der Schule, wo der Schüler dem Lehrer zuhört, um dann doch in den geistigen Ruhemodus umzuschalten. Napflix möchte das Geheimrezept zum Einschlafen sein.

 

Auf die Idee zu Napflix kam Victor Gutiérrez bei einem langweiligen Fußballspiel im Fernsehen, bei dem er einnickte. Napflix  erreicht pro Monat eine Million User und ist gratis. Aus einer Anfangs lustigen Idee wurde eine Erfolgsgeschichte. Content wird genutzt, um nichts zu tun und  online einmal richtig entspannen zu können. Mit Napflix schafft es die Technik tatsächlich, den User aus der realen Welt in die Traumwelt zu bringen.

 

Ob Napflix nun tatsächlich beim Einschlafen hilft, oder nur völlige Langweile schafft, muss der User schon selbst herausfinden, auf jeden Fall ist Napflix eine nette Idee. Wer nun wirklich einschlafen möchte, dreht einfach den Computer und das Smartphone ab und geht zu Bett.

 

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